Trio Ex Aequo
Klaviertrio
Dieses Ensemble ist mehr als die Summe seiner Teile und man fragt sich, warum die Musiker Gerald Fauth, Matthias Wollong und Matthias Moosdorf erst jetzt zu einem Klaviertrio gefunden haben. Jeder für sich hat mit den anderen schon seit Jahren konzertiert; ausgebildet in den Meisterklassen von Berlin und Leipzig kann jeder auf eine beeindruckende Karriere verweisen.
Gerald Fauth ist als Pianist des Trio Ex Aequo mit dem Metier des Klaviertrios aufgewachsen. Er studierte in Dresden und Moskau, gewann bedeutende Wettbewerbe in Barcelona und Leipzig, konzertierte mit Orchestern wie der Dresdner Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig u. a. in vielen Musikzentren der Welt. Er ist Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.
Matthias Wollong wurde nach gleicher Position beim Rundfunksinfonieorchester Berlin von Giuseppe Sinopoli als 1. Konzertmeister zur Staatskapelle Dresden geholt. Als Preisträger des „Joseph-Joachim-Wettbewerbs“ arbeitete er schon früh als Solist mit Dirigenten wie Frühbeck de Burgos, Sir Colin Davis oder Bernhard Haitink. Außerdem leitete er mehrere Tourneen des Deutschen Kammerorchesters und des Neuen Berliner Kammerorchesters. Auf CD ist er u.a. mit Werken von Schoeck, Bloch und Furtwängler zu hören. Er spielt eine Violine von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1676.
Matthias Moosdorf ist Cellist des Leipziger Streichquartetts, eines der besten Quartette der Welt. Er bereiste mit diesem Ensemble über 60 Länder aller Kontinente, wirkte mit bei über 80 preisgekrönten CD-Aufnahmen. Allein vier Mal gewann das Leipziger Streichquartett den ECHO-Klassik! Die Bandbreite der Gesamtaufnahmen reicht von Mozart, Schubert, Mendelssohn und Brahms bis Weill und Cage. Als musikalische Partner sind Alfred Brendel, Christian Zacharias, Karl Leister oder Olaf Bär zu nennen. Auch Moosdorf spielt ein Instrument von Andrea Guarneri, ein Cello aus dem Jahre 1697.
Pressestimmen
Eruptiv… das Trio Ex Aequo hat sich der drei zwischen jugendlichem Überschwang und später Melancholie pendelnden Klaviertrios von Johannes Brahms mit Erfolg angenommen. Es formt große, romantische, aber nie überdehnte Bögen, findet im Scherzo des H-Dur Trios die Mittel für gespenstische Ruhe und eruptive Kraft…
Gänsehaut Es gibt immer wieder Aufnahmen, die den Hörer vom ersten Ton an geradezu magisch in sich hineinsaugen und gefangen nehmen, wo sich neue Welten vor dem inneren Ohr auftun und man eine Komposition völlig neu begreift… Das Trio Ex Aequo beschert uns im Laufe dieser Doppel-CD diese ‚Gänsehaut‘-Momente höchsten Hörerglücks. Das Trio spielt einfach kongenial zusammen und wird gestützt durch eine hervorragende Aufnahmetechnik…
Als öffne Brahms selbst sein innerstes Wesen… Sie gehen Brahms aus starkem Traditionsbewusstsein auf den Grund… sie erkennen ihn in gesättigter, dunkel getönter Klangfarbe, die im singenden, tragenden Ton des Cellos und seinem Vorwärtsdrang ein Zentrum findet; eingebettet in einem auch zu kraftvoller Aufgipfelung fähigen Klaviersound und überwölbt vom zarten Cantabile eines edlen Violintones voll ungeahnter Ausdrucksintensität…
Discographie
Johannes Brahms:
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op.8, Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87, Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 und Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello a-Moll op. 114; Trio Ex Aequo und Karl Leister, Klarinette
Hörproben
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Konzerttermine
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26.09.2010 Chemnitz
