Tecchler Trio

Klaviertrio

Benjamin Engeli, Klavier
Esther Hoppe, Violine
Maximilian Hornung, Violoncello

Das Tecchler Trio zählt zu den führenden Ensembles der heutigen Zeit. Als Gewinner des 1. Preises beim ARD-Musikwettbewerb 2007 und dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition (pianotrio Nr. 2 von Tobias PM Schneid), dem Sonderpreis Venus Music sowie dem ifp-Musikpreis feierte es einen glänzenden Erfolg. In der 55 jährigen Geschichte dieses renommierten Wettbewerbs wurde der 1.Preis im Fach Klaviertrio zuvor nur drei Mal vergeben! Hier konnten die drei Musiker ihren Ruf als Klaviertrio der Spitzenklasse weiter festigen, den sie sich seit ihrer Gründung 2003 kontinuierlich erworben haben. Benjamin Engeli, Esther Hoppe und Maximilian Hornung konzertieren in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Wigmore Hall London, Tschaikowsky Konservatorium Moskau, Herkulessaal München, Konzerthaus Wien und Ton-halle Zürich. Sie wurden zu den Musikfestivals von Delft, Davos, Luzern, Ludwigsburg, Mecklenburg-Vorpommern, Ravinia (Chicago), Rheingau und zur Syriarte Graz eingeladen und waren außerdem in Frankreich, Polen, Australien und den USA zu Gast.
Bereits wenige Monate nach der Gründung im Herbst 2003 waren die drei begeisterten Kammermusiker Preisträger beim Triowettbewerb der Jeunesses Musicales Schweiz, beim Deutschen Musikwettbewerb 2004 und beim Internationalen Joseph Haydn-Wettbewerb in Wien. Im Dezember 2004 erhielten sie den begehrten „Prix Credit Suisse Jeunes Solistes“, der einen Auftritt beim Lucerne Festival 2005 zur Folge hatte. Beim 5. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Melbourne 2007 erhielten sie den 3. Preis. Eine rasche, steile Karriere zeichnet sich auch international für dieses junge, sympathische Klaviertrio ab.
Eine Debut-CD mit den Trios von Tschaikowsky und Ravel ist 2005 bei Ars Musici erschienen, eine weitere Aufnahme mit Trios von Dvorák und Schumann liegt bei Concentus Records vor. Rundfunkaufzeichnungen vom ORF, BR, SWR, DF, HR, DRS und Radio Suisse Romande dokumentieren zusammen mit TV-Auftritten die rasante Entwicklung dieser „Rising stars“ der Kammermusik-Szene.
Der Sitz des Ensembles ist in der Schweiz, wo es wichtige künstlerische Anregungen von Thomas Grossenbacher erhielt, ebenso von Miriam Fried, Bernard Greenhouse, Menahem Pressler und Gérard Wyss.
Namensgeber des Trios ist das Violoncello von Maximilian Hornung: es wurde von David Tecchler, der aus Schwaben stammt und in Rom lebte, im Jahre 1705 gebaut.

Benjamin Engeli, 1978 in Kreuzlingen geboren, stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für verschiedenste Instrumente zu begeistern. Den ersten regulären Klavierunterricht erhielt er aber erst als Fünfzehnjähriger von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel. Neben dem Lehrdiplom für Klavier erwarb er auch ein Diplom im Fach Horn an der Musikhochschule Luzern. Ab Oktober 2000 wurde er in der Meisterklasse der Musikhochschule Zürich von Homero Francesch betreut, wo er 2003 mit dem Solistendiplom abschloss. Seine Karriere kennzeichnen Engagements bei den Festivals von Davos, Luzern, Gstaad und Zug, zahlreiche Auftritte bei Klavierrezitals oder als Solist mit Orchester. Tourneen führten ihn nach Italien, Polen, Serbien, China und Indien. Auch neben seiner Tätigkeit im Tecchler Trio ist er ein sehr gefragter Kammermusiker und Liedbegleiter. Seit 2007 ist er einer der vier Pianisten des Gershwin Piano Quartets, im Herbst 2009 wurde er außerdem von der Hochschule für Musik in Basel zum Dozenten für Kammermusik gewählt.

Esther Hoppe: Als Gewinnerin des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg 2002 zählt die 1978 in Zug (Schweiz) geborene Esther Hoppe zur jungen Geigenelite. Ihre bisherige Karriere führte sie zu den Musikfestivals von Ravinia und New Mexico, Prussia Cove (England), Davos, Gstaad, Luzern und Zürich und ließ sie wiederholt mit zahlreichen Orchestern wie dem Zürcher- und Basler Kammerorchester, den London Mozart Players u.a. auftreten. Orchestertourneen führten sie nach Japan, Indien und die USA. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Musikakademie Basel, dem berühmten Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Guildhall School of Music in London. Zuletzt besuchte sie die Solistenklasse von Nora Chastain (HfM Zürich). Seit 2009 ist sie Konzertmeisterin des Münchner Kammerorchesters, lebt aber in Winterthur. Auch Esther Hoppe wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt zahlreiche Stipendien. Dank der Unterstüt-zung der Zuger Kantonalbank spielt sie eine Balestrieri-Violine aus dem Jahr 1760.

Maximilian Hornung, 1986 in Augsburg geboren, erhielt er mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Seit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Er konzertierte u.a. bei den Festivals von Zürich, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Ludwigsburg, Heidelberg, Kissingen, Leipzig, Gstaad, Verbier sowie auf Podien wie u.a. dem Konzerthaus und der Philharmonie Berlin, dem KKL Luzern, dem Gewandhaus Leipzig, der Liederhalle Stuttgart oder der Tonhalle Zürich. Er ist ein begeisterter Kammermusiker und tritt neben den Konzerten mit dem Tecchler Trio auch mit Musikern wie u.a. Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Francois Leleux, Mischa Maisky, Lynn Harrell, Milana Chernyavska oder Paul Rivinius auf. Als Solist spielte er u.a. mehrfach mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Symphonieorchester Vorarlberg oder mit dem Südwestdeutschen-, dem Württembergischen- und dem Münchener Kammerorchester. Seine Debüt-CD ist beim Label GENUIN erschienen und wurde mit dem französischen Schallplattenpreis „Classique-Info Ring“ ausgezeichnet. Des Weiteren ist eine CD beim Label Bridge Records mit der Weltersteinspielung des Cellokonzerts von Yehudi Wyner zusammen mit dem Odense Symphony Orchestra sowie eine Einspielung mit Werken von Rachmaninov und Strawinsky erhältlich.
Maximilian Hornung ist 1. Solo-Cellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und wird als Stipendiat vom „Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“ intensiv unterstützt und gefördert. Seit März 2010 ist er Exklusiv-Künstler von Sony Classical und wird seine erste CD bei diesem Label voraussichtlich Ende 2010 veröffentlichen.

Pressestimmen

Begeisterung und Bravos für das Tecchler Trio… Das junge, aber schon vielfach preisgekrönte Ensemble eroberte die Herzen des Publikums im Sturm und bewies eindrucksvoll, dass der Musikernachwuchs nicht nur im Streichquartett, sondern auch im Klaviertrio für die Nachfolge großer und verdienter Ensembles wie das Beaux Arts Trio bereitsteht, das ein halbes Jahrhundert die Klaviertrio-Szene angeführt, wenn nicht beherrscht hat… Die Trios von Ravel und Schumann – nur durch die Pause getrennt- aufeinander folgen zu lassen, ist nicht ganz unproblematisch. Dem Tecchler Trio jedoch gelang das Kunststück, dem Gegensatz zwischen der hochartifiziellen französischen Komposition und der ausladenden Schumannschen Gemütsmassage durch exzellente Interpretation besonderen Reiz zu geben. Die Musiker trafen sowohl französischen Geist wie deutsche Seele so eindeutig und bisweilen amüsant, dass beide Trios begeisterten Beifall bekamen. Die extreme technische Perfektion, die Ravel verlangt, wurde auch bei atemberaubenden Tempi exakt umgesetzt…

Weinheimer Nachrichten, 22. 2. 2010

Das Tecchler Trio in der Zürcher Tonhalle… zeigte an drei großen Werken des Repertoires seine Wandlungsfähigkeit und Stilsicherheit und vor allem: ein befreites, doch immer äußerst genaues und partiturgetreues kammermusikalisches Zusammenspiel, welches an das Beaux Arts Trio in seinen allerbesten Zeiten erinnert… Bemerkenswert, welche Risiken die drei bei Ravels Trio a-Moll auf sich nehmen, um diese Musik ganz befreit atmen und aufblühen zu lassen… Und welcher Klang, welche dynamische Breite! Das lässt tatsächlich daran denken, wie das Beaux Arts Trio dieses sein Paradestück vor gut einem Vierteljahrhundert gespielt hat… In Schumanns Trio d-Moll wirkte das Ensemble wie ein einziger Körper, der jede der vielfältigen Bewegungen von Schumanns Musik erlebt und vermittelt. Eindrücklich.

Neue Zürcher Zeitung, 16.2.2010, Alfred Zimmerlin

Tecchler Trio nimmt auf Traumreise mit – bereits mit ihrer Interpretation Josef Suks „Elegie Des-Dur“ entfaltet sich eine meditative Sinnlichkeit, der ein ganz besonderer Zauber innewohnt. Bewirkt wird er durch eine höchst subtile Wiedergabe, die ihre lyrische Kraft bereits mit den ersten Tönen verströmt. Im kongenialen Zusammenspiel und in der Ausdrucksintensität betören die Drei mit brillanten Klängen und eröffnen so ein Füllhorn interpretatorisch-spieltechnischer Raffinesse… Es ist dieses unvergleichlich dichte und zugleich filigrane Zelebrieren der Musik, das begeistert. Mitverantwortlich dafür Benjamin Engeli, der sich wunderbar eloquent in das traumverloren wirkende Spiel der beiden Streicher einfügt. Damit wird das Tecchler Trio der Emotionalität der drei Werke mit Bravour und Emphase mehr als gerecht, zumal sie mit Passion und Hingabe, mit Virtuosität und technischer Brillanz große Gefühle idealisieren, wie sie schöner, lyrischer „französischer“ kaum zu Gehör kommen können. Dieser Genuss ist einem Trio zu verdanken, das sich mit Stil und Eleganz auf dem Weg zur kammermusikalischen Elite befindet.

Aalener Nachrichten, 19.1.2010, Herbert Kullmann

Konzert wird zum Ereignis – Tecchler Trio begeistert Publikum - … Das beim ARD-Wettbewerb 2007 vorgetragene Pflichtstück ‚Three farewells and intermezzo for L‘ von Tobias PM Schneid kam nun auch in Füssen zur Aufführung. Im dahinstürmenden Kopfsatz wurden chaotische Vorstellungen geweckt, deren stringent angesteuerte Höhepunkte förmlich explodierten. Die Diskantakkorde und die doppelgriffigen Flageoletts oder Glissandi verfehlten nicht ihre Wirkung. Rasant wechselten Zupf- und Streichpassagen im Scherzo, wobei die einzelnen Instrumente ihren Part vortrefflich herausstellten, dabei präzise wie Zahnrädchen ineinander griffen. Die innigen, sanften Farbschattierungen beim Intermezzo und beim Schlaflied führten vom Irdischen ins Sphärische… Das 1. Klaviertrio von Saint-Saens erklang mit Verve und aus einem Guss. Die Feinheiten der Themen wurden duftig, mit Balance und Ausgewogenheit genussvoll aufbereitet, so dass die Fantasie reiche Anregung fand…

Allgäuer Zeitung, 21.6.09

An der Kante zum klanglichen Abgrund – genau da gehört es hin: in die Oberklasse der weltbesten Trios! Das Tecchler Trio verabreicht deshalb ohne Beipackzettel dem Publikum in Pullach hochdosierte Kammermusik als Droge. Dieses nun verfällt ohne Weiteres dem Klangrausch, und ist süchtig nach wunderschönen Kantilenen und dem nahtlosen Mit- und Ineinanderspiel der drei jungen Musiker… Ein großer Wurf: die Wiedergabe von Debussys Klaviertrio… Die Musiker scheuen vor Emotions-Entladungen ebenso wenig zurück wie vor zarten Pianissimo-Wirkungen buchstäblich am Rande des klanglichen Nichts. Und die Zuhörer halten den Atem an vor so viel Mut und Risiko einer waghalsigen Darbietung… Dieses Trio nimmt Antonin Dvorák endlich ernst. Das spezifische Idiom Dvoráks im f-Moll Trio verführt nirgends zu vordergründigem „Böhmakeln“. Nein, hier wird der intime Charakter des Stücks in den Vordergrund gerückt. .. da ist nichts von gemütlichem Mittelmaß zu spüren, mit dem sich viele Interpreten begnügen…

Münchner Merkur, 17./18.1.09

Discographie

Tecchler Trio :
Schumann: Klaviertrio F-Dur op. 80; Dvorák: Klaviertrio g-Moll op. 26; Concentus Records 2007

Tecchler Trio. Tschaikowsky:
Trio für Klavier, Violine und Violoncello a-moll op. 50. Ravel: Trio pour Piano, Violon et Violoncelle; Primavera 2005

Hörproben

Tecchler Trio: Ammann Apres le silence

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Tecchler Trio: Beethoven Trio Es-Dur Op.1 1

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Tecchler Trio: Brahms Trio Nr.2 in C-Dur

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Tecchler Trio: Haydn Trio C-Dur HobXV27

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Konzerttermine

  • 03.10.2010 Beethovenfest Bonn
  • 08.11.2010 Nürtingen
  • 10.11.2010 Trier
  • 12.11.2010 Ismaning
  • 13.11.2010 Fürstenfeldbruck
  • 05.12.2010 Northeim