Bassiona Amorosa

Internationales Kontrabaß-Ensemble

Roman Patkoló, Slowakei
Andrew Lee, Südkorea
Andrej Shynkevich, Weissrussland
Ljubinko Lazic, Jugoslawien
Giorgi Makhoshvili, Georgien
Jan Jirmasek, Tschechien
Prof. Klaus Trumpf, Leitung

Benannt nach der virtuos-charmanten Komposition Passione Amorosa von Giovanni Bottesini (1821-1889) zeigt das junge Ensemble in internationaler Besetzung, bei vielen Auftritten seit der Gründung 1996 stets bejubelt, was in diesem mächtigen Instrument stecken kann. Mit viel Spielwitz, enormer Musikalität und verblüffender Virtuosität lassen die passionierten Musiker ihre Bässe bis in die höchsten Lagen singen. Bassiona Amorosa begeistert sein Publikum in Europa, Amerika und Asien – in Konzerten, auf CDs, im Rundfunk und im Fernsehen mit abwechslungsreichen und interessanten Programmen, die weite Bögen von Barockmusik über Klassikeradaptionen bis hin zu pointierten Arrangements der Unterhaltungsmusik spannen. Die besondere Attraktivität liegt in der unverwechselbaren Klangraffinesse und der perfekten Technik der Musiker. Das Gefühl für die „besondere Note“ bringen diese Ausnahmekünstler aus ihren Heimatländern Slowakei, Russland, Tschechien, Georgien, Serbien, Südkorea u.a mit. In einmaliger Symbiose verschmelzen hier urwüchsiges Musikantentum, slawische Melancholie und klassische Ausbildung (Hochschule für Musik München, Prof. Klaus Trumpf).

Das Ensemble gastiert bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Young Artists International Los Angeles, Daejeon-Kammermusikfestival /Südkorea, Trondheim-Kammermusikfestival/Norwegen, Davos-Festival, dem MDR Musiksommer, Festspiele Mecklen-burg-Vorpommern usw. Bei Internationalen Kontrabass-Wettbewerben in Indianapolis, Rich-mond, Oklahoma (USA), Tschechien, Deutschland (ARD, Sperger-Wettbewerb) usw. errangen die Meisterschüler von Prof. Trumpf regelmäßig Preise und Auszeichnungen.

Im Juli 2003 erhielt Bassiona Amorosa den Auftrag, bei den Kulturpreisverleihungen an Placido Domingo und Wolfgang Wagner die musikalische Umrahmung zu übernehmen. Im September 2003 bekam das Ensemble von der Europäischen Kulturstiftung PRO EUROPA den Europäischen Quartettpreis 2003, gefolgt von Konzerten in der Berliner Philharmonie, Konzert-haus Berlin, dem Herkulessaal in München, Fordtheatre Los Angeles und weiteren bedeutenden Konzertpodien. In 2004 folgte dann die BACH-Plakette. Höhepunkt der Saison 2010/11 war der Auftritt in der Carnegie Hall New York im Oktober 2010.

Was im Jahr 1996 als Faschingsscherz mit vier jungen Meisterschülerinnen an der HfM in München begann, feiert jetzt im Jahre 2011 als etabliertes Ensemble sein 15-jähriges Bestehen. Etwa 450 Konzerte gingen über die Bühne, 13 CDs sind erschienen, der BR und der WDR drehten drei Kurzfilme und im Herbst 2008 war die Premiere eines 90-minütigen Kinofilms in Hof.

Die Talentschmiede von Prof. Trumpf garantiert meisterhaften Nachwuchs. Die jetzige, wechselnde Besetzung, besteht aus ehemaligen und derzeitigen Studenten und Preisträgern verschiedener Wettbewerbe. Darunter ist aus der Slowakei Roman Patkoló, von der Anne-Sophie-Mutter Stiftung als Stipendiat gefördert und 2. Preisträger des ARD-Wettbewerb 2003, aus Südkorea Andrew Lee, aus Serbien Ljubinko Lazic, aus Tschechien Jan Jirmasek, aus Georgien Giorgi Makhoshvili und aus Russland Artem Chirkov.

Eine besondere Farbe erhält das Ensemble durch die Einbindung einer Pianistin ( u.a. Milana Chernyavska). Sie tritt sowohl mit dem Quartett, wie auch mit den erweiterten Besetzungen auf und rundet das Klangbild ab. Arrangements mit einem Schauspieler unter Einbindung von Süskinds „Kontrabass“ dokumentieren die vielfältigen Aspekte dieses außergewöhnlichen, jungen Ensembles.

Jan Jirmasek
Roman Patkoló
Ljubinko Lasic
Giorgi Makhoshvili
Andrej Shynkevich
Andrew Lee

Pressestimmen

Das Gefühl für die besondere Note – Bassiona Amorosa begeisterte rund 300 Zuschauer. .. Mit Witz und geballtem Charme führten die vier Musiker durch das Programm, das kaum einen Wunsch offen ließ und trotz aller musikalischen Perfektion mit Leichtigkeit und sichtbarer Spielfreude präsentiert wurde… Erstaunlich für die Konzertbesucher war es zu erleben, zu welcher Klangfülle und Vielfalt ein Kontrabass fähig ist. Ob gezupft oder gestrichen – die weichen, samtenen Saitenklänge ließen zu keinem Zeitpunkt hellere oder grellere Töne vermissen. So konnte man sich kaum der melancholischen Stimmung des „Adagio“ von Albinoni und der „Passione amorosa“ von Bottesini entziehen..

Borkener Zeitung, 25.1.2011

Mit ungeheurem Spaß und höchster Virtuosität – Bassiona Amorosa begeisterte die Zuhörer in Landsberg. Was als Faschingsscherz mit vier Studentinnen der Kontrabass-Klasse des Münchner Musikhochschulprofessors Klaus Trumpf im Jahre 1996 begann, hat sich mittlerweile zu einem richtigen Exportschlager und Geheimtipp entwickelt. Das Ensemble Bassiona Amorosa trat mit vier jungen Kontrabassisten im Landsberger Stadttheater auf und gab ein aufregendes Konzert… Mit ungeheurem Spaß und höchster Virtuosität gingen die Künstler ans Werk und loteten dabei den Farbenreichtum des Instrumentes, die tiefen, hohen und höchsten Lagen desselben aus. Dabei ernteten sie großen Beifall, ob es sich nun um den Säbeltanz von Chatschaturjan oder um die Ungarische Rhapsodie von Liszt handelte. Von Jazz über Klassik bis zur modernen Schlagerschnulze, alles hatten die Herren im Programm. Wahre Zirkusnummern und witzige Moderationen würzten den Abend, sogar ein Lied in Tschechisch wurde von Jan Jirmasek stimmungsvoll vorgetragen…

Süddeutsches Tageblatt, 14.12.2010

Gute Laune aus dem Kontrabass – Bassiona Amorosa überzeugte in der Balinger Stadtkirche, Kunst und Unterhaltung auf höchstem Niveau… Ungemein temperamentvoll und überschäumend spielfreudig präsentierte sich Johann Matthias Spergers Duo, und bei Giovanni Bottesini, im Original ein Konzert für zwei Solobässe und Orchester, mimte Bassiona Amorosa ein ganzes Orchester. Genüßlich kosteten sie die Opernrezitativ-Dramatik des Mittelsatzes aus, die virtuose Herausforderung der Ecksätze schreckte sie nicht, im Gegenteil: entfesselt ließen sie es swingen… Im zweiten Programmteil drifteten die vier zunehmend in die Unterhaltungsmusik ab, die sie natürlich genau so perfekt beherrschten und präsentierten wie alles andere…

Schwarzwälder Bote 13.12.2010

Discographie

BASSIONA AMOROSA live in der Philharmonie Berlin: Werke/ Bearbeitungen von J.S. Bach, Sarasate, Paganini, Liszt, Bottesini, St. Schäfer, F. Hubart, Rimskij-Korsakow, J. Lennon und J. Strauß; Roman Patkoló, Artem Chirkov, Andrej Shynkevich, Ljubinko Lazic, Jan Jirmasek, Giorgi Makhoshvili - Kontrabässe, Milana Chernyavska - Klavier. Mitschnitt vom 4.12. 2003, Berlin.

Bassiona Amorosa im Konzert Live-Mitschnitt aus der Konzertkirche Neubrandenburg, Juni 02

Hörproben

Bassiona Amorosa: Bach

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Bassiona Amorosa: Lai

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Bassiona Amorosa: Mozart

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Bassiona Amorosa: Rimskij

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Bassiona Amorosa: Vivaldi

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